VHS gratuliert
Boule-Partnerschaft
Der Städtepartnerschaftsverein Spandau e.V. hat am 20. September 2025 sein 30-jähriges Bestehen im Gotischen Saal der Zitadelle gefeiert. In seiner Begrüßung führte der 1. Vorsitzende, Daniel Wrobel, unter anderem aus:
„ Heute blicken wir zurück auf drei Jahrzehnte ehrenamtliche Brückenarbeit zwischen Spandau und seinen Partnerstädten. Der gemeinnützige Verein fördert den Austausch in Kultur, Bildung und Sport und verbindet den Bezirk aktiv mit Ashdod (Israel), Asnières-sur-Seine (Frankreich) sowie mit regionalen Partnern wie Neukölln, Nauen, dem Landkreis Havelland und Siegen/Siegen-Wittgenstein. 2025 prägten regelmäßige Stammtische, digitale Austauschformate, eine Bürgerreise nach Asnières und ein Schulsportaustausch mit Siegen das Programm; zudem war der Verein bei lokalen Jubiläen präsent und begrüßte Gäste aus den Partnerstädten in Spandau. Ziel ist und bleibt es, Begegnungen niedrigschwellig zu ermöglichen, insbesondere für junge Menschen, und internationale Perspektiven in den Kiezalltag zu tragen. Der Verein versteht sich als offenes Netzwerk für alle, die Spandaus Beziehungen nach Europa mitgestalten wollen. Wer mitmachen möchte, findet über Stammtische und Online-Runden leicht Anschluss.“
Viele Gäste aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein, Siegen, Nauen, Asnieres-sur-Seine, Kreis Havelland und langjährige Mitglieder sowie Vertreter aus dem Bezirksamt und der Bezirkspolitik nahmen teil.
In ihren Grußworten hoben sie die Bedeutung des Vereins für persönliche Begegnungen hervor. Der ehemalige Stadtrat Gerhard Hanke gab einen kurzen Überblick über die Vereinsgeschichte (Zuvor hatte er die Gäste aus Siegen über das Zitadellen-Gelände geführt,)
Anschließend gab es Ehrenurkunden für die 25jährige Mitgliedschaft im Verein.
Der musikalische Rahmen wurde von den Schülerinnen und Schülern der Musikschule Spandau gestaltet.
Zum Abschluss gab es für die Gäste Gelegenheit zum Austausch bei Speis und Trank.
(Grußworte sprachen:
Frank Bewig, Bezirksbürgermeister von Spandau,
Bernd Dehmel, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Siegen,
Holger Schiebold, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Havelland,
Nicolas Peugniez, Mitglied des Partnerschaftsvereins Asniéres-sur-Seine,Bertil Wewer, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Freunde Neuköllns e.V.)
Am 19. September 2025 feierte die Siegerland-Grundschule in Berlin-Spandau ein ganz besonderes Doppeljubiläum.
60 Jahre Schulgeschichte:
Die Schule wurde 1965 im Neubaugebiet Falkenhagener Feld erbaut.
Ihren Namen verdankt sie der engen Verbindung zu der Region Siegerland in Nordrhein-Westfalen. Diese Partnerschaft entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, als Siegener Familien Patenschaften für Spandauer Kinder übernahmen, die sich in der Region erholen sollten.
Aus dieser Geste entwickelte sich eine offizielle Städtepartnerschaft, die 1952 begründet wurde und bis heute aktiv gepflegt und durch den Städtepartnerschaftsverein Spandau e.V. unterstützt wird.
Die Schule ist heute eine gebundene Ganztagsgrundschule mit rund 560 Schülerinnen und Schülern.
Sie bietet moderne Ausstattung wie Smartboards, Computerräume, eine Lehrküche und ein grünes Klassenzimmer.
Das soziale Miteinander und interkulturelles Lernen stehen im Mittelpunkt des pädagogischen Konzepts.
20 Jahre Kooperation mit FIPP e.V.: Die Zusammenarbeit mit dem freien Träger FIPP e.V. ermöglicht eine enge Verzahnung von Unterricht und pädagogischer Betreuung im Ganztag.
Der Städtepartnerschaftsverein Spandau e.V. und die Bürgermeisterin Kerstin Speder aus unserer Partnergemeinde Faßberg beim Flugplatzfest in Gatow. Am Stand der Erinnerungsstätte Luftbrückenmuseum Faßberg sind wir mit den Zeitzeugen ins Gespräch gekommen.
Vielen Dank an Bürgermeisterin Kerstin Speder und Jana Heins für die Einladung und ihren Besuch in Spandau.
Faßberg zu Gast auf dem Flugplatzfest in Berlin-Gatow, wertvoller Austausch mit dem Regierenden Bürgermeister Berlins, Kai Wegner, dem Spandauer Bezirksbürgermeister Frank Bewig, dem MdB Helmut Kleebank, dem Städtepartnerschaftsverein Spandau e.V. sowie Zeitzeugen der Luftbrücke #Berlin #Luftbrücke #Flugplatzfest #Militärhistorisches Museum
Im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes des Städtepartnerschaftsvereins Steglitz-Zehlendorf trafen sich am Abend des Festes die beiden Vorsitzenden Sebastian Leskien (Steglitz-Zehlendorf) und Daniel Wrobel (Spandau) zu einem ersten persönlichen Austausch; dieser begann mit einer kurzen Vorstellung der jeweiligen Vereinsstrukturen und aktuellen Projekte. Beide Seiten berichteten von geplanten Veranstaltungen im kommenden Halbjahr und gaben einen Einblick in ihre Arbeitsschwerpunkte.



Vom 9. bis 16. Mai haben Einwohnerinnen und Einwohner von Asnières-sur-Seine und Spandau zum dritten Mal gemeinsam am virtuellen Europalauf teilgenommen. Jede und jeder konnte die fünf beziehungsweise zehn Kilometer ganz nach eigenem Zeitplan absolvieren – ob als Jogging-Runde im Park, Radstrecke durch die Stadt oder Inliner-Tour entlang der Spree. (Bericht s. weiter unten.)
Bereits Mitte Juni wurden die Urkunden in Asniéres überreicht. Die feierliche Übergabe würdigte die sportlichen Leistungen und unterstrich das Engagement beider Städte, den Partnerschaftsgedanken lebendig zu halten.
Am 30. Juni lud Bezirksbürgermeister Frank Bewig die Spandauer Teilnehmenden ins Rathaus ein. In einer herzlichen Zeremonie übergab er die Teilnahmeurkunden und bedankte sich für das Interesse an diesem grenzüberschreitenden Laufevent.
„Der virtuelle Europalauf ist ein fabelhaftes Beispiel dafür, wie man den Partnerschaftsgedanken kreativ und digital umsetzen kann. Gerade solche Aktionen zeigen, wie lebendig und vielfältig Städtepartnerschaften gestaltet werden können“, erklärte Frank Bewig in seiner kurzen Dankesrede. Dieses Format verbindet Sport, Solidarität und moderne Kommunikation – ein überzeugendes Modell für künftige Kooperationen.

Der Landkreis Havelland lud am 18. Juni erneut zum traditionellen Sommerempfang in den Garten des Schlosses Ribbeck ein. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich zahlreiche geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Handwerk, Ehrenamt und Kultur, um in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen und den Austausch über kommunale Grenzen hinweg zu pflegen.
Was einst als Neujahrsempfang in Semlin begann, hat sich seit drei Jahren in den Sommermonaten als stilvoller Treffpunkt etabliert. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stand ein ganz besonderes Jubiläum: Zehn Jahre Partnerschaft mit dem nordrhein-westfälischen Kreis Siegen-Wittgenstein sowie dem Berliner Nachbarbezirk Spandau wurden feierlich gewürdigt.
Der Bezirk Spandau war vertreten durch Bezirksbürgermeister Frank Bewig. Ihn begleiteten der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Spandau e.V., Daniel Wrobel, sowie die Vorstandsmitglieder Helga Patzsch-Ludewig und Gaby Schiller. Die Delegation unterstrich mit ihrer Anwesenheit die gelebte Freundschaft zwischen den Regionen und die Bedeutung kommunaler Kooperationen.
Der Sommerempfang bot nicht nur Raum für Rückblick und Anerkennung, sondern auch für neue Impulse und Perspektiven. Partnerschaften, so zeigte der Abend, sind kein Selbstzweck, sondern lebendige Brücken zwischen Menschen.
Vom 9. bis 16. Mai fand zum dritten Mal der gemeinsame virtuelle Europalauf der Partnerstädte Asniéres-sur-Seine und Spandau in den Disziplinen Joggen, Wandern, Fahrrad sowie Inliner statt. Hier ein kurzer Eindruck von der Medaillenverleihung in unserer französischen Partnerstadt. Bei uns in Spandau werden die Medaillen Ende des Monats übergeben.
Vom 11. bis 14. Juni besuchte Bürgermeister Volodymyr Moskalenko aus der ukrainischen Stadt Korosten die Stadt Spandau. Begleitet wurde er von seinen Kollegen aus der Bezirksverwaltung – Herrn Ryaboy und Frau Semenenko – sowie vom Leiter der NGO „Rat der Unternehmen von Korosten“ aus Spandau. Der Besuch erfolgte aufgrund eines Beschlusses der BezirksVerodnetenVersammlung (BVV), der die Aufnahme freundschaftlicher Beziehungen zu einer ukrainischen Stadt vorsieht.
Bei diesem Anlass unterzeichneten Bezirksbürgermeister Frank Bewig und Bürgermeister Moskalenko gemeinsam ein sogenanntes Memorandum of Understanding (MoU). Ein MoU ist ein schriftliches Dokument, in dem zwei Parteien, häufig im Rahmen internationaler Kooperationen, ihre Absicht zur zukünftigen Zusammenarbeit festhalten. Es definiert die grundlegenden Prinzipien und Zielvorstellungen einer möglichen Partnerschaft, ohne alle Details eines endgültigen, rechtlich bindenden Vertrags zu regeln.
Dabei stellt der Besuch einen ersten Schritt in Richtung einer möglichen Städtepartnerschaft dar. Schon im Vorfeld wirkte der Städtepartnerschaftsverein Spandau e.V. unterstützend mit – vertreten durch seinen 1. Vorsitzenden Daniel Wrobel und das Vorstandsmitglied Yael Frankfurt – und beteiligte sich aktiv am Empfang, an den Besichtigungen sowie an der Diskussionsveranstaltung über Ziele, Formen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
Ausführliche Berichte –> Bezirksamt Spandau
–> Bezirksbürgermeister Frank Bewig
Mit Unterstützung des Bürgermeisterbüros und des Städtepartnerschaftsvereins Spandau ist es auch in diesem Jahr gelungen, einer Schülergruppe aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein (hauptsächlich aus der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule in Bad Berleburg) in der Zeit vom 1. bis zum 6. Juni ein ansprechendes Programm u.a. mit einem Besuch im Deutschen Bundestag, einer Führung im Olympiastadion, Besichtigung der Zitadelle und einem Sporttag zu bieten. Auf Spandauer Seite sind Schüler des Lily-Braun-Gymnasiums, des Kant-Gymnasiums und der Schule an der Jungfernheide beteiligt. Dieser jährliche Schulsportaustausch findet bereits seit 1990 regelmäßig statt. (Die Partnerschaft zwischen dem Kreis Siegen-Wittgenstein und Spandau besteht sogar schon seit 1952.)

