2025_12_13: Besuch der Nauener Hofweihnacht

Der Besuch der Hofweihnacht in unserer Partnerstadt Nauen ist für den Städtepartnerschaftsverein Spandau e.V. zu einer schönen Tradition geworden. Begleitet haben uns dieses Mal Helmut Kleebank, Bundestagsabgeordneter für Spandau und Charlottenburg-Nord sowie Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Hierbei kam es zu einem kurzen Austausch mit dem scheidenden Bürgermeister, Manuel Meger, über die zahlreichen Auflagen und Vorgaben für solche Veranstaltungen.  Sechzehn Familien hatten in ihre Höfe eingeladen. Die Nauener Hofweihnacht ist kein gewöhnlicher Weihnachtsmarkt – sie ist ein Spaziergang durch festlich geschmückte Innenhöfe mit ihrem besonderen Flair, eine Begegnung mit Handwerk, Musik und duftenden Leckereien. Am Ende waren wir uns wieder einig: Dieser Streifzug durch die Nauener Hofweihnacht ist ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

2025 11 07: Stammtisch kam wieder gut an.

Im November fand unser Stammtisch erneut in großer Runde statt und stieß auf viel positive Resonanz unter den Vereinsmitgliedern. Der 1. Vorsitzende, Daniel Wrobel, hieß ein neues Mitglied herzlich im Verein willkommen. Im weiteren Verlauf des Abends wurden verschiedene Termine angekündigt.
Daniel Wrobel stellte zudem einen Fragebogen vor, der an die Mitglieder gerichtet ist. Ziel dieses Fragebogens ist es, herauszufinden, welche Aspekte im Vereinsleben besonders gut funktionieren, welche Wünsche und Anregungen für das kommende Jahr bestehen und inwiefern die Bereitschaft vorhanden ist, sich aktiv in den Verein einzubringen.
All diese Themen lieferten genügend Gesprächsstoff für die anschließende gemütliche Runde, in der sich die Teilnehmer in entspannter Atmosphäre weiter austauschten.
 

2025 10 22: Siegener Auszubildende in Spandau

Das Bezirksamt Spandau und der Städtepartnerschaftsverein Spandau e.V. empfingen am 22.Oktober Auszubildende und Studierende aus der Partnerstadt Siegen. Nach einer Begrüßung durch Carola Brückner ( @bruecknercarola ), stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, und Daniel Wrobel, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Spandau folgten eine Rathausführung sowie eine Altstadtrallye, bei denen die Gäste Geschichte und Sehenswürdigkeiten Spandaus entdeckten. Die Begegnung unterstreicht die enge Partnerschaft zwischen Spandau und Siegen seit 1952.

© Bezirksamt Spandau

2025 10 06: Spandau trifft Türkei

        – eine Reise zu den Wurzeln der deutsch-türkischen Freundschaft

© Bezirksamt Spandau

Bezirksbürgermeister Frank Bewig berichtet:
Die Delegationsreise führte mich gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus
Spandau nach İznik, Muş und Çanakkale. Ziel war es, die langjährige Partnerschaft
mit İznik zu festigen und gleichzeitig Möglichkeiten für einen gemeinsamen Austausch
mit den Regionen Muş und Çanakkale zu erkunden. Zentral waren Gespräche über
konkrete Möglichkeiten zur engeren Zusammenarbeit sowie Ideen, wie der Austausch
zwischen den Bürgerinnen und Bürgern durch gemeinsame Projekte gefördert werden
kann.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Besuch unserer Partnerstadt İznik, mit der
Spandau seit 1987 eng durch die bestehende Städtepartnerschaft verbunden ist. Bei
Gesprächen mit dem Bürgermeister Kağan Mehmet Usta konnten wir gemeinsam
Möglichkeiten besprechen, wie die Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Bildung
und Wirtschaft weiter intensiviert werden kann. Die offenen und freundlichen
Gespräche machten deutlich, dass die Partnerschaft nach wie vor von beiden Seiten
gewünscht ist.
Ein weiterer Teil der Reise war der Besuch der Region Muş, aus der viele Familien
stammen, deren Angehörige vor Jahrzehnten als Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter
nach Deutschland kamen und heute noch in Spandau leben. In Gesprächen mit
Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wurde deutlich,
wie stark die Verbindung zwischen unseren Regionen ist. Es war mir ein Anliegen, die
Bedeutung dieser gemeinsamen Geschichte zu würdigen und den Menschen dafür zu
danken, dass sie über Generationen hinweg Brücken zwischen unseren Ländern
gebaut haben.
Unsere weiteren Stationen führten nach Çanakkale. Dort konnten wir Einblicke in die
wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region gewinnen. Besonders das
deutsch-türkische Wirtschaftstreffen in Çanakkale mit über 160 Teilnehmenden zeigte,
wie groß das Interesse an einem engeren Austausch ist.
Die Reise hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen sind. Der
Austausch funktioniert in beide Richtungen: Sowohl Spandau als auch unsere
Partnerstadt İznik profitieren von den Erfahrungen, Ideen und Kontakten, die auf
diesen Reisen entstehen. Solche Begegnungen legen die Grundlage für eine
gemeinsame Zukunft.

© Bezirksamt Spandau

2025 10 05: Besuch bei den Freunden Neuköllns anlässlich des Benda-Konzertes

Traditionell besuchen sich die U-Bahn-Freunde Neukölln und der Städtepartnerschaftsverein Spandau e.V. gegenseitig einmal im Jahr. Am 5. Oktober war es wieder soweit: In diesem Jahr luden die Neuköllner zu einem besonderen Ereignis in die evangelische Dorfkirche von Rudow ein: Das Ensemble Martinu Strings Prag präsentierte die 1. Sinfonie C-Dur sowie das Melodram „Adriadne auf Naxos“, Werke von Franz und Georg Benda.
Anlass des Konzerts war der 230. Todestag von Georg Benda sowie der 250. Jahrestag der Uraufführung seines Duodramas „Adriadne auf Naxos“. Darüber hinaus begeht die Städtepartnerschaft zwischen Prag und Berlin ihr 30-jähriges Jubiläum. Die Partnerschaft zwischen Smichov (Prag 5) und Neukölln besteht außerdem seit 20 Jahren und bot somit einen weiteren Grund zum Feiern.
Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernahmen der Botschafter der Tschechischen Republik, Jiří Čistecký, und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner.

Die Familie Benda stammt aus Benátky nad Jizerou, einer Region nahe Prag, und brachte zahlreiche erfolgreiche Musiker und Wissenschaftler hervor. Die Familie Robert von Benda besaß einst das Rittergut in Rudow. František, auch als Franz Benda bekannt, lebte in Nowawes (Potsdam-Babelsberg) und wirkte am Hof von Friedrich II., dem Großen. Sein jüngerer Bruder Jiří, genannt Georg, war Hofkapellmeister am herzoglichen Hof von Sachsen-Gotha-Altenburg.